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Kinderheilkunde

Kinderheilkunde - Heilpraktikerin Simone Schulz, Köln, Engelskirchen

Ein Kind muss nicht nur laufen und sprechen lernen – auch sein Immunsystem muss jeden Tag dazu „lernen“, indem es sich mit einer Vielzahl von Viren und Bakterien auseinandersetzen muss. Aus diesem Grund ist es völlig normal, wenn ein Kind mehrere Infekte im Jahr hat. Diese Infekte sind Trainingseinheiten des Immunsystems – ohne diese Probeläufe wäre unser Körper gegen schwerwiegende Erkrankungen nicht gewappnet.

Hygiene

Aus diesem Grund ist eine übermäßige Hygiene kein Schutz, sondern sogar eher schädlich für das heranwachsende Kind. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, in der Regel keine Allergien entwickeln. Durch ein Übermaß an Hygiene hat das Immunsystem Ihres Kindes nicht ausreichend die Möglichkeit, sich mit Bakterien, Viren und anderen Keimen auseinanderzusetzen. Der Kontakt zu anderen Kindern, Natur und Tieren ist für eine natürliche und gesunde Entwicklung unabdingbar.

Ausheilung statt Einheilung

Viel zu oft werden verfrüht Antibiotika, Cortison und fiebersenkende Mittel eingesetzt. Es ist keine Frage, dass bei bestimmten Erkrankungen oder bei schweren Krankheitsverläufen zu diesen Mitteln gegriffen werden muss. Das verfrühte Einsetzen solcher Maßnahmen wirkt sich jedoch auf Dauer gesehen oftmals negativ auf die Gesundheit aus (und dies gilt nicht nur für Kinder) - hier geschieht eine Einheilung statt einer Ausheilung. Zum besseren Verständnis möchte ich hier einige Beispiele nennen:

Fiebersenkende Mittel

Fieber stellt eine aktive Auseinandersetzung des Immunsystems mit Eindringlingen in den Körper dar, fördert so den Heilungsprozess und   unterstützt den Lernprozess des Immunsystems. Greift man hier verfrüht ein, stoppt man den eigentlichen Heilungsprozess. Der Körper geht aus fieberhaften Infekten (gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen) gestärkt hervor. Durch zu häufiges Eingreifen verlernt der Körper zunehmend die Fähigkeit, heilendes Fieber bei Infektionskrankheiten zu entwickeln. Dadurch sind fieberfreie Infektionen langwieriger und drohen auch schneller zu chronifizieren.

Antibiotika

Antibiotika können notwendige, teils sogar lebensrettende, Medikamente sein. In der Schulmedizin werden sie jedoch häufig zu früh verordnet und unterbrechen den körpereigenen Heilungsprozess. So kann eine echte Ausheilung der Erkrankung nicht stattfinden, wodurch dieselbe Erkrankung oftmals wiederholt auftritt und manchmal auch schwerere Krankheitsverläufe annimmt. Hinzu kommt, dass Antibiotika einen Teil der Darmflora zerstören, welche sich nur teilweise wieder erholt. Die Folge ist eine Fehlbesiedlung des Darms. Die gestörte Darmflora beeinflusst wiederum längerfristig unsere Gesundheit, da sie auch an der Steuerung des Immunsystems beteiligt ist und Krankheitserreger mitbekämpft. Hinzu kommt, dass auch häufig die Durchlässigkeit der Darmwand nach einer Antibiotikaeinnahme erhöht ist und so evtl. schädliche Stoffe in den Körper gelangen können.

Cortison

Ebenso wie Antibiotika stellt Cortison ein wichtiges Medikament der Schulmedizin dar. Auch dieses Medikament wird gelegentlich verfrüht oder unnötig eingesetzt. Insbesondere Hauterkrankungen werden oft mit Cortison unterdrückt und nicht ausgeheilt. Hier bleibt abzuwägen, ob und wann Cortison eingesetzt werden muss. Denn zu bedenken ist, dass auch die Haut ein Ausscheidungsorgan ist, so können mögliche Giftstoffe über die Haut ausgeschieden werden. Wird dieser Ausscheidungsvorgang unterdrückt, muss der Körper andere Wege suchen, diese Giftstoffe loszuwerden, und es können neue, evtl. schwerwiegendere Erkrankungen entstehen als zuvor.

Naturheilkunde für Kinder

Eine naturheilkundliche Behandlung von Babys und Kindern hat sich schon vielfach bewährt. Hier gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, auf die Kinder sehr gut ansprechen. Der Organismus von Kindern ist noch nicht von Giftstoffen, Schlacken, in der Schulmedizin Stoffwechselprodukte, Säuren und chronischen Erkrankungen so stark belastet,  wie dies bei Erwachsenen der Fall ist. Aus diesem Grund sprechen Kinder schneller und sehr gut auf naturheilkundliche Behandlungen an. Hier genügen aus unserer Sicht oftmals kleinste Impulse und auch sehr sanfte Methoden wie Schüssler Salze oder Bachblüten, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Kinderheilkunde - Heilpraktikerin Simone Schulz, Köln

Behandlungsmethoden in meiner Praxis

  • Homöopathie (Einzelmittel)
  • Schüssler Salze
  • Homöopathie
  • Osteopathie
  • Probiotika für einen gesunden Darm
  • Hausmittelberatung wie Wickel, Tees usw.

 

Meine Behandlungsschwerpunkte (eine Auswahl)

  • Dreimonatskoliken & Blähungen
  • Schreikinder & Anpassungsschwierigkeiten
  • Milchschorf & Neurodermitis
  • Zahnungsschmerzen & Wachstumsschmerzen
  • Still- & Ernährungsprobleme
  • Häufige Erkältungen, Atemwegserkankungen & Infektanfälligkeit
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Unterschiede zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin erläutere ich ihnen gerne.

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