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Kinderwunschtherapie

Kinderwunsch - Heilpraktikerin Simone Schulz, Köln, Engelskirchen

Der Wunsch nach einem Kind wird oft langjährig im Voraus geplant und bleibt dann leider vielen Paaren verwehrt. Ungefähr jedes sechste Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur, doch allzu oft verbleiben sie im Dunkeln und die Diagnose lautet „Organisch alles in Ordnung - Ursache unbekannt“. Natürlich gibt es auch sehr viele Fälle, bei denen die Ursachen bekannt sind und man trotz intensiver schulmedizinischer Betreuung keine Erfolge erzielt. Viele Paare kommen in die Naturheilpraxis, wenn sie schon eine ganze (schulmedizinische) Odyssee hinter sich haben und teils auch schon mehrere künstliche Befruchtungen.

Vielfältige Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit

Jede Frau und jedes Paar hat eine ganz individuelle (Gesundheits-) Geschichte, dass heißt die Ursachen für eine ungewollte Kinderlosigkeit können vielfältig sein und sowohl bei der Frau als auch beim Mann liegen:

  • Stress, kein Tagesrhythmus, zu wenig Schlaf
  • Schlechte Ernährung, Nährstoffmangel
  • Gestörtes Hormonsystem, Zyklusstörungen, Postpillsyndrom
  • Organische Ursachen wie verklebte Eileiter, Endometriose, verminderte Spermienanzahl
  • Hohe Belastung durch Gifte wie Benzol, Aluminium, Quecksilber uvm.

 

Untersuchungen

Zu Beginn steht immer eine gründliche Anamnese. Alle Untersuchungen können sowohl bei der Frau als auch beim Mann gemacht werden. Beim Mann ist jedoch sehr wichtig, dass zumindest ein Spermiogramm beim entsprechenden Facharzt angefertigt werden sollte – um alle Möglichkeiten auszuschließen. Je nach erstem Befund unter Berücksichtigung schon vorhandener Befunde schließen sich folgende mögliche Untersuchungen an:

  • Hormonspeicheltest
  • Stuhlanalyse (Pilze, Schimmelpilze, Parasiten etc. und Florastatus)
  • Urinuntersuchung
  • Haarmineralanalyse
  • Vitalstoffanalyse

 

Therapeutische Konzepte


Nach einer eingehenden Untersuchung und evtl. Laborbefunden schließen sich je nach Befund folgende mögliche naturheilkundlich orientierte Therapieformen – auch begleitend zu einer reproduktionsmedizinischen Behandlung - an:

  • Fruchtbarkeitsmassage
  • Regulation des Hormonhaushaltes mit Hilfe von Homöopathie und Phytotherapie
  • Entgiftung des Körpers
  • Entsäuerung – Wiederherstellung eines gesunden Säure-Basen-Haushalts
  • Entspannung erlernen
  • Kinderwunsch-Hypnose
  • Osteopathie

 

Osteopathie bei Kinderwunsch


Die osteopathische Behandlung ist eine weitere mögliche Unterstützung bei bestehendem Kinderwunsch, aber auch als Begleitung einer reproduktionsmedizinischen Behandlung. Es können Verklebungen oder Verhärtungen im Bereich der Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutter vorliegen, die man durch eine viszeral-osteopathische Behandlung versucht zu lösen. Eine craniosacral-osteopathische Behandlung hat aus Sicht der Therapeuten eine starke stressmindernde Wirkung, wodurch sich oftmals psychische und physische Probleme vermindern oder sogar lösen können. Sie kann darüber hinaus helfen, Blockaden im Beckenbereich aufzulösen und auf diese Weise die Fruchtbarkeit und Empfängnisbereitschaft stärken. Eine osteopathische Behandlung kann auch nicht selten, wie wir beobachtet haben, die Zeugungskraft des Mannes stärken.
Hier können Sie Weiterführendes zur Craniosacralen Osteopathie lesen.

Hypnosetherapie bei Kinderwunsch


Die Hypnosetherapie kann auf vielfältige Weise helfen. Sie kann auf der physischen und auf der psychischen Ebene unterstützend wirken:

  • Erkennen und Loslassen von Glaubenssätzen
  • Eine tiefe Entspannung und dadurch eine Anregung des Parasympathikus (regelt eine optimale Durchblutung der Geschlechtsorgane wie die Gebärmutter)
  • Abbau bzw. Verringerung der Bildung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol
  • Anstieg von Prolaktin (fördert die Fruchtbarkeit)

Der Sympathikus und der Parasympathikus des vegetativen Nervensystems sind Gegenspieler. Beide werden für die verschiedenen Vorgänge im Körper benötigt. Oftmals ist jedoch der Sympathikus überaktiv. Dieser ist unter anderem für die Bildung von Stresshormonen zuständig, welche im Übermaß den Paraysmpathikus unterdrücken. Der Parasympathikus hingegen lässt uns zur Ruhe kommen und entspannen. Er sorgt aber auch z.B. für eine gute Verdauung und eben für eine gute Durchblutung der Gebärmutter, Eierstöcke etc. Aus diesem Grund ist es wichtig, aus diesem Kreislauf herauszukommen und durch eine tiefe Entspannung alle Vorgänge im Körper wieder zu normalisieren. Hierbei kann die Hypnose sehr hilfreich sein. Nach einer israelischen Studie (Levitas et. Al., 2006) lag die Zahl der erfolgreichen in-vitro-Fertilisationen im Vergleich zur Kontrollgruppe (ohne Hypnosebegleitung) um 20% höher.
Ich kombiniere hier gerne schulmedizinische und alternative naturheilkundliche Behandlungsarten und Diagnoseverfahren. Fragen Sie mich bitte.

Fruchtbarkeitsmassage bei Kinderwunsch

Die sanfte Massage zur natürlichen Empfängnis

Die Fruchtbarkeitsmassage ist eine naturheilkundliche, ganzheitliche Methode und als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. Die Massage stimuliert die Reflexzonen des Rückens und des Bauches und hilft, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Wann hilft die Massage?

Durch die Massage kommt es zu einer Linderung der Symptome und zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens bei unterschiedlichen Beschwerden:  

Allgemeine Bauch- und Menstruationsschmerzen

Die Massage entspannt den Körper und löst Verkrampfungen. Bauch- und Unterleibsschmerzen lassen sich durch Entspannung lindern, denn ein gelöster Körper kann wieder auf seine eigenen Heilmechanismen zurückgreifen.  

Unregelmäßiger Zyklus / unregelmäßige Blutungen

Eine regelmäßige Anwendung der Massage kann einen unregelmäßigen Zyklus mittel- und langfristig wieder einpendeln. Da die Massage regulierende Eigenschaften hat, kann sie auch starken Schwankungen unterliegende Monatsblutungen wieder ausbalancieren.   

Hormonschwankungen

Regelmäßige Massagen des Bauchraumes sowie parallel dazu angewandte Entgiftungsmassagen wirken regulierend auf den Hormonhaushalt.

Unerfüllter Kinderwunsch

Die Massage reguliert den Hormonhaushalt und hilft zusätzlich beim Loslassen und Entspannen. Das gezielte Arbeiten an Gebärmutter und Eileitern stärkt die Fortpflanzungsorgane und löst Verschließungen der Eileiter.   

Spermiogramm des männlichen Partners

Auch das Spermiogramm der Männer unterliegt starken Schwankungen. Verschiedene Infekte sowie Stress und Sorgen beeinflussen die Qualität der Spermien. Auch hier ist eine langfristige und regelmäßige Massage eine Hilfe.
 
© Birgit Zart

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