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Hypnosetherapie bei Kinderwunsch

Das Wort Hypnose kommt vom griechischen Wort hypnos – der „Gott des Schlafes“. Eine Hypnose ist jedoch kein Schlaf, sondern man könnte sie als eine sehr tiefe Entspannung bezeichnen. Die Hirnforschung hat durch Messungen der Hirnströme gezeigt, dass während einer Hypnose das Gehirn sich nicht in einem Schlafzustand befindet, sondern sehr konzentriert arbeitet. Eine Hypnose kann man auch mit einem Tagtraum oder einer Meditation vergleichen – man ist sich jederzeit seines Zustands bewusst und kann die Hypnose jederzeit beenden.

Die Hypnosetherapie kann auf vielfältige Weise helfen. Ist der Kinderwunsch schon lange unerfüllt, führt dies meist zu Stress auf körperlicher und geistiger Ebene. Der Körper reagiert darauf mit Anspannung, und so wird der Eintritt einer Schwangerschaft erschwert. Die Hypnose kann nicht selten auf der physischen und auf der psychischen Ebene unterstützend wirken:

  • Abbau bzw. Verringerung der Bildung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol  (fördert so die Entspannung)
  • Anstieg von Prolaktin – fördert die Fruchtbarkeit
  • Erkennen und Loslassen von Glaubenssätzen
  • Senkt den Blutdruck und die Herzfrequenz
  • Fördert die Einnistung der befruchteten Eizelle durch Entspannung der glatten Muskulatur (besonders hilfreich als Begleitung einer ICSI oder IVF)
  • Eine tiefe Entspannung und dadurch eine Anregung des Parasympathikus (regelt eine optimale Durchblutung der Geschlechtsorgane wie die Gebärmutter)

Der Sympathikus und der Parasympathikus des vegetativen Nervensystems sind Gegenspieler. Beide werden für die verschiedenen Vorgänge im Körper benötigt. Oftmals ist jedoch der Sympathikus überaktiv. Dieser ist unter anderem für die Bildung von Stresshormonen zuständig, welche im Übermaß den Paraysmpathikus unterdrücken. Der Parasympathikus hingegen lässt uns zur Ruhe kommen und entspannen. Er sorgt aber auch z.B. für eine gute Verdauung und eben für eine gute Durchblutung der Gebärmutter, Eierstöcke etc. Aus diesem Grund ist es wichtig, aus diesem Kreislauf herauszukommen und durch eine tiefe Entspannung alle Vorgänge im Körper wieder zu normalisieren. Hierbei kann die Hypnose sehr hilfreich sein.

Nach einer israelischen Studie (Levitas et. Al., 2006) lag die Zahl der erfolgreichen in-vitro- Fertilisationen im Vergleich zur Kontrollgruppe (ohne Hypnosebegleitung) um 20% höher. Die Hypnosetherapie eignet sich also auch sehr gut zur Begleitung einer ICSI oder IVF Behandlung (in vitro fertilisation).

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